Pflegeentwicklung
Die Pflegepraxis erfordert umfassendes Fachwissen und steht täglich neuen Herausforderungen gegenüber. Die Pflegeentwicklung unterstützt die Pflegefachkräfte an der Basis, festigt und erweitert ihr Wissen sowie ihre praktischen Fähigkeiten und befähigt sie zu einem patienten- und ergebnisorientierten Handeln im Pflegealltag.
Ein zentraler Bestandteil dieser Arbeit ist die enge Zusammenarbeit mit den Fachverantwortlichen Pflege (FVP) auf den Stationen. Sie übernehmen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis, indem sie aktuelle Entwicklungen in die Teams tragen, Pflegesituationen analysieren und nachhaltige Verbesserungen anstossen.
Gezielte Schulungen, praxisnahe Begleitung und die Implementierung innovativer Versorgungsansätze stärken die pflegerische Handlungskompetenz. Die Pflegeentwicklung vermittelt evidenzbasierte Methoden, unterstützt die klinische Entscheidungsfindung und befähigt Pflegefachkräfte dazu, ihr Handeln kontinuierlich zu reflektieren und zu optimieren.
Dabei stehen die Patientenorientierung und Recovery-Orientierung im Mittelpunkt. Die Pflegeentwicklung fördert eine Haltung, die die individuellen Ressourcen, Wünsche und Ziele der Patientinnen und Patienten in den Behandlungsprozess integriert. Durch eine unterstützende, wertschätzende und partizipative Pflegepraxis wird eine Genesung ermöglicht, die sich an den persönlichen Bedürfnissen der Betroffenen orientiert und sie zur bestmöglichen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben befähigt.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung der psychiatrischen Pflegequalität sichert eine nachhaltige Implementierung dieser Ansätze. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Fachverantwortlichen Pflege und den interprofessionellen Teams werden neue Erkenntnisse in die Praxis übertragen, um Patientinnen und Patienten bestmöglich auf ihrem Weg zu mehr Selbstbestimmung und einer verbesserten Lebensqualität zu begleiten.